Leitthemen unserer Schule
Unser Leitbild
Die unten stehenden Aussagen wurden im Rahmen einer mehrtägigen Kollegiumsarbeit gesammelt und dienen zur Gestaltung eines Leitbildes für unsere Schule. In der hier verwendeten Systematik werden die Ansätze aller Lehrer gekennzeichnet. Die Elternschaft zeigte ähnlich deutliche Impulse in den Interviews, die im Verlauf der Schulevaluation gemacht wurden.
Unsere Vision
Wir arbeiten, um einen Beitrag zu leisten zur gegenseitiger Verständigung und fruchtbarem Zusammenleben von Menschen aller sozialen Schichten und Kulturen.
- Zur Ermöglichung einer Welt, in der sich jeder Mensch unabhängig von seinem kulturellen Hintergrund und diesen doch nutzend zu sich selbst entfalten kann.
- Um Vielfalt als Stärke und Kraft zu erleben und diese Vielfalt verwirklichen können. Zu einer Welt, in der das Verbindende hinter den Unterschieden, das Allgemein-Menschliche erkannt und verstanden wird und zugleich die Vielfalt als Reichtum ergriffen werden kann und aufhört, sich als Besonderheit abzukapseln, einzuengen und sich gegenseitig zu bekämpfen
Unsere Mission
- Es ist uns Anliegen einen Kontrapunkt zu setzen zum drohenden Kampf der Kulturen
(s. Nine/Eleven – Schuleröffnung: 11.09.2003) mittels der sozialen Wurzeln der Waldorfschule (Volkspädagogik) die zentrale „soziale Frage des 21.Jahrhunderts“ anzupacken - Friedenspädagogik, Erziehung zur Friedensfähigkeit, Erziehung zur Toleranz und Vielfalt lebendig zu betreiben Schlagworte und Begriffe, die für uns besondere Bedeutung haben
Unser besonderer Weg
Wodurch wollen wir das erreichen?
Wir haben eine Schule gegründet für Kinder aller sozialer Gruppen, Kulturen und Milieus – unabhängig von ihrer Herkunft und sonstiger Verschiedenheiten. In dieser findet jedes Kind seine eigene Entwicklungsperspektive und lernt, mit diesen Verschiedenheiten fruchtbar umzugehen.
Wir verstehen uns als Kollegium, das sich diese Aufgabe vorgenommen hat, aber keine Patentlösung dafür besitzt; wir sind eine „Wagnis-Gründung“, wir stellen uns der Aufgabe, ohne genau zu wissen, „wie es geht“.
Diese Ungesichertheit auf allen Ebenen verhilft uns zur nötigen Offenheit, zu einer Forschungshaltung, mit der wir jenseits aller Normen, Lehrbuchweisheiten und fixen Erwartungen unsere Pädagogik völlig neu schöpfen müssen – da kann auch ein Scheitern einer Idee zum Lernprozess für alle werden. Wir können nicht auf ein „sicheres Wissen“ zurückgreifen, sondern müssen unser Vorgehen neu entwickeln, stets belehrt durch die Kinder und die gemeinsame Situation mit ihnen.
Neuland kann nur gewonnen werden von denen, die vollkommen authentisch handeln – diese innere Haltung durchzieht unseren Alltag.
Unsere Methoden
Um Kinder aller Gruppen und Kulturen gemeinsam unterrichten zu können, brauchen wir eine Pädagogik, die vollkommen kulturunabhängig ist.
Diese finden wir in der auf eine Allgemeine Menschenkunde gegründeten Waldorfpädagogik, die das sich allgemein im Menschen Entwickelnde hinter allen kulturellen Differenzen sieht und berücksichtigt.
Sie hilft uns zugleich, für die seelische Entwicklung der Kinder auf den Reichtum und die Vielfalt der Kulturen zurückzugreifen und so jedem einzelnen seinen Weg in ein selbständiges Leben zu eröffnen.
Wir gehen dort hin, wo wir gebraucht werden. Wir interessieren uns für die vielen kulturellen Welten unserer Kinder und stellen uns ihren Realitäten. Deshalb lassen wir alle Distanz schaffenden Sonderwelten hinter uns und verbinden uns mit dem Lebensumfeld derer, die sonst nicht zu uns finden.
Wir haben erfahren, dass wir aus allem etwas machen, sein Wesen freilegen, seine Möglichkeiten entfesseln können, wenn wir es schätzen und lieben. So lernen wir, auf allen Ebenen aus Wenigem viel zu machen.
Der Moment ist entscheidend.
Wir öffnen uns für die großen und kleinen Krisen, die unsere Lernchancen enthalten.
Unsere Mittel sind nicht Zitate, Dogmen und Wissen, wie es geht, sondern die individuelle Verankerung in der anthroposophischen Pädagogik – und das Vertrauen in die Menschen.
Die methodischen Erfahrungen der Waldorfschule entdecken wir als Notwendigkeit wieder – aber wir müssen sie völlig neu ergreifen und sie in neue Formen fassen. Das ist für uns tägliche Forschungsarbeit.
Unsere sozialen Beziehungen nach Innen und nach Außen
- Eltern
- Kollegium, soziales Miteinander
- Die Freunde, Verein
- Das unmittelbare Umfeld/Stadtteil
- Nachbarschulen
- LAG, Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen
Bildergalerie
Goldenes Buch
Zahlreiche Gäste haben bisher unsere Schule beehrt.
Erfahren Sie hier mehr über unsere prominenten Unterstützer.
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