News & Mitteilungen
Integrationsministerin zu Besuch
Integrationsministerin würdigt den ressourcenorientierten Ansatz der Freien Interkulturellen Waldorfschule Mannheim
Am 14.11. besuchte die Integrationsministerin Bilkay Öney die Freie Interkulturelle Waldorfschule in der Neckarstadt. Bei einem mehrstündigen Besuch konnte sich die Ministerin ein Bild von der besonderen Integrationsarbeit der Schule machen.
Bildung gilt als Schlüsselfunktion für das Gelingen von Integration. Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) folgte der Einladung von Helen Heberer (MdL) und besuchte die Freie Interkulturelle Waldorfschule in der Mannheimer Neckarstadt, die bundesweit bisher als einzige in ihrer konzeptionellen Prägung gilt. Die Ministerin zeigte
sich beeindruckt von dem ganzheitlichen Bildungsansatz der Freien Interkulturellen Waldorfschule Mannheim. Potentiale würden hier erfasst und gefördert, was insbesondere Kindern mit Sprachschwierigkeiten entgegenkomme, so die Ministerin. Gerade Kinder mit Sprachschwierigkeiten seien durch die frühe Vergabe von Noten benachteiligt. Sie forderte, dass Schule ein attraktiver Ort sein solle, an dem sich Kinder gerne aufhalten.
Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Mannheim ist eine Ganztags- und Gesamtschule. Sie wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, Begegnungsmöglichkeiten zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu schaffen, um Vielfalt als Kraft und Stärke zu erleben und Toleranz zu fördern. „Wir legen Wert darauf, dass Schüler/innen aus allen sozialen Schichten gemeinsam lernen.“
Hierbei ist die kulturelle und sprachliche Vielfalt ein fester Bestandteil des Konzepts. Neben der Pflege der deutschen Sprache, erfahren Schüler/innen große Wertschätzung in der Sprache ihrer Herkunftsländer - im begegnungssprachlichen Unterricht, so Dr. Albert Schmelzer, Mitbegründer der Schule. Der Kulturunterricht werde genutzt, um verschiedene Kulturen der Welt kennenzulernen, um ihnen mit Interesse und Neugier zu begegnen.
Die Freie Interkulturelle Waldorfschule ist eine Schule in freier Trägerschaft und erhält derzeit Zuschüsse aus öffentlicher Hand in Höhe von 67%. Die verbleibenden 33% werden derzeit mit Hilfe verschiedener Stiftungen und durch Elternbeiträge finanziert. Kein Kind werde aufgrund seiner sozialen Herkunft abgelehnt. Aber genau deshalb, müsste die Schule mit ihrem sozialen Anliegen voll vom Land finanziert werden, so Dr. Schmelzer.
Bildergalerie
Goldenes Buch
Zahlreiche Gäste haben bisher unsere Schule beehrt.
Erfahren Sie hier mehr über unsere prominenten Unterstützer.
Mehr lesen >>
