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Feier neuer Bauabschnitte
Helene Heberer (MdL) und Marianne Bade, die stellvertretende Fraktions-vorsitzende der SPD im Gemeinderat, würdigten die Integrationsarbeit der Freien Interkulturellen Waldorfschule
Am 7. Oktober fanden sich Stadt- und Landesvertreter in der Freien Interkulturellen Waldorfschule
n der Neckarstadt ein, um das weitere Wachstum der Schule zu feiern. Ein neuer Eingangsbereich mit Fahrradwerkstatt, sowie ein neues Chemie- und Physiklabor wurden eingeweiht.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 wächst die Freie Interkulturelle Waldorfschule kontinuierlich. Mit dem jährlichen Wachstum um einen weiteren Jahrgang reicht die Schule erstmalig bis zur 11. Klasse. Inzwischen zählt die Schule 270 Schüler aus 28 verschiedenen Nationen. Diese Entwicklungen erfordern immer wieder bauliche Anpassungen, die mit Hilfe der Stadt Mannheim, Herzenssache und der Röchling Stiftung umgesetzt werden konnten. Mit einer Einweihungsfeier wurde diese bedeutende Unterstützung gewürdigt.
Schüler aus den Klassen 1 – 11 präsentierten den Gästen die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Schule. Durch japanische und englische Beiträge, deutsche Gedichte und spanische Lieder bis hin zu arabischen Suren aus dem Koran bekamen die Besucher einen Einblick in den bunten und vielseitigen Schulalltag der Freien Interkulturellen Waldorfschule. Unter den Besuchern waren Helene Heberer (MdL) und Dr. Stefan Fulst-Blei (MdL), Marianne Bade und weitere Gemeinderatsmitglieder, sowie Bezirks- und Migrationsbeiräte und Förderer und Eltern.
Dr. Albert Schmelzer von der Freien Hochschule Mannheim sprach über die Entstehungsgeschichte der Freien Interkulturellen Waldorfschule. Ziel der Schule sei es, so Schmelzer, Begegnung zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu schaffen, um Vielfalt als Kraft und Stärke zu erleben und Toleranz zu fördern. Helene Heberer (MdL) und Marianne Bade, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, würdigten die besondere Integrationsarbeit der Schule. Die Landes- und Stadtvertreterinnen gratulierten zur Gründung der Freien Interkulturellen Waldorfschule in der Neckarstadt und sicherten ihre Unterstützung zu. Auch zwei Elternvertreter/innen kamen zu Wort. Patric Thome sprach über die Bedeutung sozialer Kontakte für seine Tochter über kulturelle Grenzen hinweg. Nermin Frank bezeichnete die Schule als „Arche“. Schüler/innen und Eltern fühlen sich sehr ernst genommen, so Frank. Als Beispiel hierfür gab sie das Unterrichtsfach „Begegnungssprache“, in dem Schüler/innen über die fremde Sprache in andere Kulturen eintauchen und somit Respekt und Toleranz gefördert werde.
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